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Jerome Blösser und ein ausgewähltes Team haben Anfang 2010 als dritte Expedition überhaupt das menschenleere Sandmeer Erg Mourzouk in Libyen mit Kamelen durchquert...
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Nachhaltiger Tourismus

Auch Tourismus hat meist Auswirkungen auf die Umwelt. Wie groß ist der Klimafußabdruck unserer Wanderreisen?


Auch Tourismus belastet unsere Umwelt. Je nach Reiseart mehr oder weniger. Nachfolgend möchten wir Ihnen den Klimafußabdruck unserer Wanderreisen aufzeigen. Grundlage ist eine vom WWF publizierte Studie zum Thema nachhaltiger Tourismus.

An- und Abreise
WWF-Empfehlung: „Falls Flugreisen unvermeidlich sind: Vertretbares Verhältnis von Entfernung des Reiseziels und Urlaubsdauer, z.B. keine Flüge unter 700 km; ab 700 Kilometer mindestens acht Tage Aufenthalt… … Kompensation der Klimawirkung des CO2-Verbrauchs durch einen entfernungsabhängigen Preisaufschlag, der in Klimaschutzprojekte mit Gold Standard Qualitätssiegel fließt.“
Wüstenwandern-Aktion: Fluganreisen sind zu unseren Wüstendestinationen leider unvermeidbar. Gemessen an der Gesamtklimabilanz unserer Reisen macht der CO2-Verbrauch durch den Flug mehr als 95% aus. Wir arbeiten deshalb mit Atmosfair zusammen. Jeder Teilnehmer, der eine Reise bucht, kann online seinen Klimaschutzbeitrag leisten, Wüstenwandern beteiligt sich zu 50% an den Kosten.

Unterkunft
WWF-Empfehlung: Umweltbewusste Betriebsführung: Abfallvermeidung und Trennung sowie Energie- und Wassersparmaßnahmen
Wüstenwandern-Aktion: Umweltschutz fängt bei uns schon im Büro in Deutschland an: Wir haben Verträge mit reinen Ökostromanbietern, verwenden nur 100% Recyclingpapiere im Office und für alle Broschüren. In den Reiseländern sind unsere Unterkünfte meist im Zelt, also keine Belastung wie bei vielen Pauschalreisen durch Klimaanlagen und hohen Stromverbrauch großer Hotelanlagen üblich. Der Wasserverbrauch liegt allein in Deutschland pro Kopf und Tag bei ca. 125 Liter! Unsere Teilnehmer kommen im Schnitt mit 5-10 Litern pro Tag aus. Müll vermeiden wir, wo immer möglich, nehmen diesen aus der Wüste mit und bieten einmal pro Saison Umweltreisen an: Gemeinsam mit unseren ägyptischen Partnern in der Weissen Wüste und eine eigene Clean-up Karawane in Mauretanien. Hier können engagierte Helfer zum Selbstkostenpreis bzw. kostenfrei ihren Urlaub verbringen und gemeinsam die Wüste vom Zivilisationsmüll befreien.

Verpflegung
WWF-Empfehlung: Bevorzugung regional produzierter, saisonaler Lebensmittel und Getränke aus biologischem Anbau
Wüstenwandern-Aktion: Bei Reisen in der Wüste ist es natürlich schwierig immer auf lokale Lebensmittel zurückzugreifen, da aus offensichtlichen Gründen schlichtweg oft zu wenig angebaut werden kann. In Ägypten (Weisse Wüste und Oasen) zum Beispiel verwenden wir Gemüse aus eigenem biologischen Anbau unseres lokalen Partners und ansonsten versuchen wir, wo es geht, regionale Lebensmittel zu kaufen.

Aktivitäten
WWF-Empfehlung: Verzicht auf Off-Road-Touren mit Geländewagen oder Motorrad, Rundflüge mit Hubschrauber oder Flugzeugen, Heli-Skiing oder Motorschlittentouren l Keine Aktivitäten, die die Tier und Pflanzenwelt negativ beeinträchtigen - z.B. durch Lärm oder unnatürliches Licht, fehlenden Mindestabstand bei der Beobachtung von Tieren, Zerstörung von Nist- oder Brutplätzen (stattdessen: geführte Ausflüge in Schutzgebiete anbieten)
Wüstenwandern-Aktion: Unsere Reisen haben insgesamt einen Wanderanteil von 80%, Transfers sind auf ein absolutes Minimum reduziert und tagelange Jeeptouren gibt es bei uns sowieso nicht! Ebenso sind wir immer mit ortskundigen Guides unterwegs, die für das Thema Umweltschutz und Schutz alter Kulturgüter sensibilisiert sind.

Respektvoll reisen/ authentische Urlaubserlebnisse
Jeder Teilnehmer erhält vor der Reise ein umfangreiches Informationsheft, das der Vorbereitung dienen soll. Neben Packliste etc. ist auch dem Verhalten im Gastland ein umfangreicher Teil gewidmet. Wo nötig, erfolgt vor Reisestart im Zielland noch ein Briefing, um alle Gäste zu einem respektvollen Verhalten während des Aufenthaltes zu sensibilisieren. Wüstenwandern macht keine Folkloreveranstaltungen, da unsere Idee des Reisens auch immer das Spontane und Ungeplante einschließt. Was passiert, geschieht spontan und somit authentisch. Ausserdem unterstützen wir lokale Hilfsprojekte wie die Organisation Freunde Chinguettis in Mauretanien, wo wir 10 Euro für jeden Teilnehmer für den Erhalt der historischen Werte Chinguettis, Müllsammelaktionen und die Ausbildung von Fremdenführern spenden.



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